NELLIE NASHORN

EIGEN PRODUKTIONEN 2008

junges theater nellie nashorn

DER HERR DER DIEBE
Regie: Birgit Vaith

 
 
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Zum Stück

Die verwaisten Brüder Prosper und Bo sollen nach dem Wunsch ihrer Tante Esther voneinander getrennt werden. Sie reißen aus und schlagen sich nach Venedig durch. Im "Sternenversteck" einem stillgelegtem Kino finden sie bei einer Bande von Straßenkindern Unterschlupf. Doch Tante Esther ahnt, wohin ihre beiden Neffen geflohen sind. Sie hat bereits einen Privatdetektiv mit der Suche beauftragt.

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Presse

SPUNK vom 19.06.2008

Nächster Raubzug im Grütt

"Herr der Diebe" noch mal beim Kindertheatertreffen

Von Norman Riebesel

Die Premiere des Jungen Theater Nellie Nashorn am vergangenen Sonntag wurde ein voller Erfolg. Für das Abenteuer „Herr der Diebe“ von Cornelia Funke, das mit 16 Schauspielern auf die Bühne gebracht wurde, interessierten sich weit mehr Leute, als der kleine Saal zu fassen vermochte. Besonders stach die Spielfreude der Nachwuchsschauspieler hervor. Die passte zu dem lustigen Stück und übertrug sich auch auf die Zuschauer. Regisseurin Birgit Vaith freute sich über die „wahnsinnige Ensembleleistung“ und war stolz, dass ihre Schützlinge auch die recht komplizierten und arbeitsintensiven Gruppenchoreografien „fantastisch gespielt“ haben. Die spielerische Grundausbildung - auch die Sprachspiele - der Jugendlichen machen sich also bezahlt. Ein vorläufig ungeklärtes Mysterium bleibt die Frage, wie bis zu 16 Jugendliche in dem engen Schlauch hinter der Bühne Platz gefunden haben. 3 Wer die beiden Aufführungen am Sonntag und Montag verpasst hat oder das Stück noch einmal sehen will, kann das am Montag, 23. Juni, um 14.30 Uhr im Weidenpalast im Grüttpark. Es wird dort im Rahmen des Kindertheatertreffen „Hundert lebendige Weisen“ (22. bis 25. Juni) noch einmal aufgeführt.


BZ vom 18.06.2008

Wie Kinder Kindern helfen können

Junges Theater Nellie Nashorn spielt eine Bühnenfassung von "Herr der Diebe" / Geschlossene Ensembleleistung

Von unserer Mitarbeiterin Barbara Ruda 

LÖRRACH. Dass der Roman "Der Herr der Diebe" von Cornelia Funke schon mal für das Kino verfilmt wurde, hielt die zweitjüngste der vier Gruppen des Jungen Theaters Nellie Nashorn nicht davon ab, sich selbst auf der Bühne daran zu versuchen. Ob es nun am prominenten Stoff lag oder daran, dass Birgit Vaiths Kinder- und Jugendtheatergruppen sich mit tollen Inszenierungen bereits einen Namen gemacht haben? Der Zulauf bei der Premiere am Sonntag war jedenfalls so groß, dass sie mit einiger Verspätung begann.

Die Mädchen und Jungen im Alter zwischen 10 und 15 Jahren waren in ihrem Spiel so erfrischend lebendig, so überzeugend, selbstbewusst und sicher, dass sie den Vergleich mit dem Kinofilm nicht zu scheuen brauchten. Als sie das Buch dramatisierte, dachte Birgit Vaith auch überhaupt nicht an den Film. In die Inszenierung flossen wie bei allen anderen des Jungen Theaters Nellie Nashorn freie Improvisationen und Ideen der Gruppe mit ein. Allenfalls die venezianischen Masken, mit denen auf der Bühne ein geheimnisvoller Mummenschanz getrieben wurde, tauchten auch im Film auf. Die Magie Venedigs beschwor das Ensemble auch mit zwei Löwen (Paula Grzesiek, Miriam Schuster), die hin und wieder aus ihrer Versteinerung erwachten, und mit venezianischen Klängen.

In der Geschichte der verwaisten Brüder Prosper und Bo, die von zu Hause ausreißen, weil ihre herrisch auftretende Tante Esther (Sarah Pfleiderer) und ihr Mann (Silke Quartier) beschlossen haben, nur Bo (Rebecca Wiese) zu adoptieren, während sein älterer Bruder Prosper (Christella Langen) in ein Heim kommen soll, gab es keine Haupt- und Neben-, keine wichtigeren und unwichtigeren Rollen. Jede Spielerin und jeder Spieler hatte sich seine oder ihre Rollen quasi auf den eigenen Leib geprobt, weswegen die Figuren so lebendig wirkten — bis in die kleinsten Feinheiten hinein. So unauffällig die Gesten jede für sich auch waren, im Gesamteindruck fügten sie sich stimmig zusammen.

Weil ihre Mutter die Stadt Venedig über alles liebte, flohen die Brüder in diese Stadt, wo sie im "Sternenversteck" in einem stillgelegten Kino bei einer Bande von Straßenkindern Unterschlupf fanden. Deren Anführer Scipio (Judith Werner), der sich selbst "Herr der Diebe" nennt, umwehte etwas Rätselhaftes, und er versteckte hinter seiner Maske nicht bloß, dass er erst 14 Jahre jung ist. Als Scipio eines Tages von einem Conte (Oliver Debatin) den Auftrag zum Diebstahls eines Flügels einer Figur erhielt, bekam das bis dato spannende Abenteuer mit der "Geschichte vom Karussell der barmherzigen Schwestern" eine geheimnisvolle Komponente. Das tiefe Verständnis und Einstehen der Kinder (Frederik Nickel als Mosca, Charlotte Oehler als Wespe, Lisa Strickstrock als Maria und Nicolas Tröger als Riccio) füreinander, sorgte dafür, dass am Ende Bo und Prosper zusammenbleiben können, obwohl ihnen der Schnüffler Viktor (Maike Reissner) nachspürte.

In weiteren Rollen spielten Jildou Elgersma, Sharon Leitner und Valerie Weiß. Witzige Ideen wie der vielstimmig erzeugte Klingelton eines Telefons und das ebensolche Besetztzeichen aus dem Off, eine abwechslungsreiche Beleuchtung (Lukas Löffler) sowie ein paar ausgesuchte Requisiten waren die Sahnehäubchen auf der großartigen Ensembleleistung.


Die Oberbadische vom 18. Juni 2008

Von Nasenkneifern und Zuckerzangen

Junges Theater Nellie Nashorn spielte „Herr der Diebe“

Lörrach (lk). Mit mystischer Musik und farbenprächtigen Gestalten zeigte das Junge Theater Nellie Nashorn kürzlich das Theaterstück „Herr der Diebe“. Jeder Platz im Theatersaal des Nellie Nashorn war besetzt, die eineinhalbstündige Vorstellung ausverkauft. Viele der jungen Zuschauer kannten das Schauspiel bereits durch Cornelia Funkes gleichnamigen Jugendroman. Sie freuten sich darauf, wieder in die Welt der verwaisten Brüder Prosper und Bo einzutauchen. Auf Wunsch ihrer ungemütlichen Tante Esther sollen die beiden Waisen voneinander getrennt werden, dies lassen sich die Kinder jedoch nicht gefallen und flüchten nach Venedig. Im „Sternenversteck“, einem verlassenen Kino, finden die Geschwister bei einer Bande von Straßenkindern neue Freunde. Der Bandenführer, auch „Herr der Diebe“ genannt, wird von allen Kindern bewundert, weil er sich als Meisterdieb ausgibt. Jedoch wird der „geschickte Dieb“ von Tante Esthers engagiertem Privatdetektiv Victor Getz, welcher beauftragt wurde, die Kinder zu suchen, als Lügner enttarnt. Nun wollen die restlichen Bandenmitglieder einen „richtigen“ Diebstahl, bei dem es um einen geheimnisvollen goldenen Flügel geht, begehen. Alle jungen Schauspieler meisterten das Stück mit Bravour und unterhielten mit Witzen, bei denen beispielsweise Zuckerzangen mit „Nasenkneifern“ verwechselt wurden, das amüsierte Publikum. Die musikalische Begleitung passte hervorragend zu den Szenen, sogar das Lied von „Pink Panther“ war dabei. Regisseurin Birgit Vaith kann zu Recht stolz auf die 16 jungen Künstler sein, von denen einige in verschiedene Rollen schlüpften.


SPUNK vom 12.6.08

Unterschlupf im Sternenversteck

Premiere beim Jungen Theater

Nicht nur die Leute von Tempus fugit gehen diese Woche mit einem neuen Stück an den Start, sondern auch die Konkurrenz ein paar Straßen weiter schläft nicht. Das Jugendtheater des Nellie Nashorn hat am Sonntag Premiere mit „Herr der Diebe“.

Zum Inhalt des Stücks: Die verwaisten Brüder Prosper und Bo sollen nach dem Wunsch ihrer Tante Esther voneinander getrennt werden. Sie reißen aus und schlagen sich nach Venedig durch. Im „Sternenversteck“, einem stillgelegten Kino, finden sie bei einer Bande von Straßenkindern Unterschlupf. Doch Tante Esther ahnt, wohin ihre beiden Neffen geflohen sind. Sie hat bereits einen Privatdetektiv mit der Suche beauftragt.

Mit großer Spielfreude wird dieses turbulente Theaterstück von 16 Schauspielern des Jungen Theaters unter der Regie von Birgit Vaith in Szene gesetzt.

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Fotogalerie

 

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Fotos von der Generalprobe am 14. Juni 2008:

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Fotos: Thomas Quartier  

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Es spielen:
 
Oliver Debatis Paolo, Conte
Jildou Elgersma Maske
Paula Grzesiek Barbarossa, Löwe, Maske
Christella Langen Prosper
Sharon Leitner Dr. Massimo, Maske, Engel
Frederik Nickel Mosca
Charlotte Oehler Wespe
Sarah Pfleiderer Esther Hartlieb, Maske
Silke Quartier Max Hartlieb, Maske, Engel
Maike Reissner Victor, Maske
Miriam Schuster Ida Spavento, Löwe, Maske
Lisa Strickstrock Maria, Maske
Nicolas Tröger Riccio
Valerie Weiß Kundin, Frau, Maske
Judith Werner  Herr der Diebe
Rebecca Wiese  Bo
   
Regie Birgit Vaith
   
Licht & Tonte Lukas Löffler
Plakat und Programm Lukas Löffler
Engelsflügel Benjamin Riebl
Fotos / Video Thomas Quartier

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