NELLIE NASHORN

EIGEN PRODUKTIONEN 2010

Junges Theater Nellie Nashorn

Jim Knopf

Regie: Birgit Vaith

 
 
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Zum Stück

Irgendwo im endlosen Ozean liegt die winzige Insel Lummerland. Sie wird bewohnt von dem überaus beschäftigten König Alfons dem Viertel-vor-Zwölften und seinen drei Untertanen: Frau Waas, Herrn Ärmel und Lukas dem Lokomotivführer mit seiner alten Lok Emma. Eines Tages bringt der Briefträger ein geheimnisvolles Paket. Darin liegt ein kleiner Junge, den die Inselbewohner Jim Knopf nennen. Als die Insel für alle zu klein wird begeben sich Jim und Lukas mit der Lokomotive Emma auf eine abenteuerliche Reise.

Das Junge Theater Nellie Nashorn hat diesen Kinderbuchklassiker in ein witziges und spannendes Theaterstück für Jung und Alt umgesetzt. Für Menschen ab 4 – 104 Jahren


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Presse
 
Die Oberbadische vom 8.7.10

Immer auf der richtigen Spur

Junges Theater Nellie Nashorn brachte „Jim Knopf“ auf die Bühne

Von Marie-José Rosenwald

Lörrach. Flott gespielt und dennoch mit viel Liebe zum Detail brachte das Junge Theater Nellie Nashorn einen Klassiker von Michael Ende, „Jim Knopf“, auf die Bühne.

Auf Lummerland droht eine Überbevölkerung: König Alfons der Viertel-vor-Zwölfte, Frau Waas, Herr Ärmel und Lokomotivführer Lukas mit seiner im Kreis drehenden Emma haben nicht genügend Platz. Der ziemlich dusselige König muss handeln, als Jim, einst als winziges Findelkind in einem merkwürdig adressierten Paket auf der Insel angekommen, größer wird. Emma soll weg, doch Lukas und Jim fliehen mit ihr, und aus der Lok Emma wird ein Schiff und ab geht's auf die Weltmeere.

In der perfekt organisierten Hauptstadt von China, in Ping, kommen sie an. Sie wollen zum Kaiser, doch der trägt Trauer: seine Tochter Li Si ist entführt worden, in der Drachenstadt Kummerland soll sie sein. Lukas und Jim machen sich auf die gefährliche Reise: Mehr als einmal ist Emma ihre Rettung, und sie nimmt letztlich als Drache verkleidet den Kampf mit der fauchenden Frau Mahlzahn auf, die in ihrer dunklen Schule die Kinder, darunter die Kaisertochter Li Si, malträtiert und schikaniert.

Nach dem Happy-End geht es für Emma, Lukas und Jim, an der Hand freudestrahlend Li Si, wieder auf das ruhige Lummerland.

Weit über eine Stunde dauerte die Premiere am Samstag, doch langatmig war das Theaterstück unter der Regie von Birgit Vaith nie: Eine Akteurin führte die Geschichte erzählerisch weiter, es wurde keine Zeit mit aufwendigen Bühnenumbauten vertan, als Merkmal für China reichten zwei Lampions, dauergrinsende Haarzählerinnen und fernöstliche Klänge. In die Inszenierung der 50 Jahre alten Vorlage wurden Aspekte der Globalisierung eingeflochten, die Dialoge beinhalteten Witz und Ironie. Das Ensemble entwickelte gekonnt einen Spannungsbogen vom beschaulichen Lummerland zum heftigen Kampf zwischen Emma und Frau Mahlzahn. Geschickt vom Jungen Theater eingefädelt war es, die kleinen und großen Zuschauer als Finger trommelnde Regenmacher oder „Ding- Dong“-rufende Kirchenglocken in die Mitte der Handlung zu holen.

Mehrmals holte der lang anhaltende Applaus die jungen Akteure zurück auf die Bühne, die in zwei weiteren Vorstellungen am Sonntag und Montag ihr Talent bewiesen.

 
 

BZ vom 07.07.2010

Abenteuerliche Fantasiereise ans Ende der Welt

"Jim Knopf" in einer Inszenierung von Birgit Vaith mit dem Jungen Theater Nellie Nashorn / Kinder in das Geschehen mit einbezogen

LÖRRACH. Die drittälteste Gruppe des Jungen Theater Nellie Nashorn hat unter Regie von Birgit Vaith die spannende Geschichte von Jim Knopf und Lukas, dem Lokomotivführer, inszeniert und bei der Premiere am Wochenende damit wahre Beifallsstürme geerntet.

Während die Besucher noch eintrafen und ihre Plätze suchten — vorne die ganz kleinen und hinten die Erwachsenen — , ging das Stück für drei der Spieler schon los: in ihrer Bewegung eingefroren standen Frau Waas, Herr Ärmel und König Alfons auf der Insel Lummerland — minutenlang. Die Zuschauer erlebten dann mit, was Jim Knopf, Lukas und Lokomotive Emma für Abenteuer zu bestehen hatten, um die Prinzessin von China, LiSi, aus der furchtbaren Drachenstadt und den Klauen der strengen Lehrerin Frau Mahlzahn zu retten. Sie mussten das Tal der Dämmerung und die Wüste am Ende der Welt durchqueren, die Krone der Welt besteigen und die schwarzen Felsen bezwingen.

Anton Benedix, Julien Combelles, Brigitta Doppstadt, Paula Grzesiek, Frederik Nickel, Charlotte Oehler, Silke Quartier, Helen Schneider, Anne Windhausen und als Gast Mélanie Avernet aus Frankreich griffen tief in die Kiste spielerischer Mittel, um Illusionen zu erzeugen, beispielsweise, dass der Scheinriese Turtur wenn er weiter hinten auf der Bühne stand größer wirkte als von nahem. Das sorgfältig eingesetzte Licht und ein bisschen Trockeneisnebel taten ein übriges, damit etwa der Ausbruch des erloschenen Vulkans echt rüberkam. Außer Jim Knopf (Anton Benedix) und Lukas (Julien Combelles) schlüpften alle anderen gleich in mehrere Rollen, von denen die Vorlage unendlich viel hat. Als wäre es ein leichtes, wechselten sie die Charaktere. Und weil Pingpong, das Kindeskind des kaiserlichen Küchenchefs eigentlich ein Baby ist, spielte sie die kleine Hannah Wind, die erst im Herbst in der jüngsten Gruppe des Jungen Theater Nellie Nashorn anfängt.

Das Ensemble hat hat einfach den Dreh raus, die Kinder spielend in seinen Bann zu ziehen, sie sogar in das Geschehen auf der Bühne mit einzubeziehen, indem sie für spezielle Effekte zuständig waren. Sie durften eine Fata Morgana sein, der Regen, Kirchturmglocken und die Sonne. Zum Schreien komisch das Begrüßungsritual der Telefonate von König Alfons mit Frau Waas, zum sich angeekelt Schütteln die mit chinesischem Singsang vorgetragenen exotischen Speisen wie Ameisenklößchen auf zartem Schneckenschleim oder pikante Maikäferfühler.

Die Inszenierung wurde zur Fantasiereise für das Publikum, an deren Ende die Gewissheit stand, dass niemand böse ist, weil ihn das glücklich macht, und dass sich ein böser Drache, wenn man ihn überwindet, ohne ihn dabei zu töten, in einen goldener Drache der Weisheit verwandelt.

Barbara Ruda

Die Oberbadische vom 30.6.10

Auf der „Insel mit zwei Bergen“

Junges Theater Nellie Nashorn spielt „Jim Knopf“ im Nellie

Lörrach. Mit dem Kinderbuchklassiker Jim Knopf, frei nach Michael Ende, feiert die dritte Gruppe des Jungen Theaters Nellie Nashorn unter der Regie von Birgit Vaith am Samstag, 3. Juli, um 15 Uhr ihre Premiere.

Das Junge Theater Nellie Nashorn hat diesen Kinderbuchklassiker in ein witziges und spannendes Theaterstück für Jung und Alt umgesetzt. Irgendwo im endlosen Ozean liegt die winzige Insel Lummerland. Sie wird bewohnt von dem überaus beschäftigten König Alfons dem Viertel-vor-Zwölften und seinen drei Untertanen: Frau Waas, Herrn Ärmel und Lukas dem Lokomotivführer mit seiner alten Lok Emma. Eines Tages bringt der Briefträger ein geheimnisvolles Paket. Darin liegt ein kleiner Junge, den die Inselbewohner Jim Knopf nennen. Als die Insel für alle zu klein wird begeben sich Jim und Lukas mit der Lokomotive Emma auf eine abenteuerliche Reise.

Den Wunsch ihr eigenes Lieblingskinderbuch für jüngere Kinder zu inszenieren setzten die Spieler nun dieses mal mit Jim Knopf gekonnt um. Geboten wird ein stark visuelles Theater, das viele Sinne der Wahrnehmung anspricht, das von starken Bildern und Choreografien lebt, das auch die Zuschauer zum Mitmachen animiert und bei dem die klassische Jim- Knopf-Musik (…eine Insel mit zwei Bergen...) nicht fehlt.

Die zehn Schauspieler, im Alter von 15 bis 16 Jahren, die seit Anfang Dezember kontinuierlich am Stück proben, stehen nicht zum ersten mal auf der Bühne, mit Ausnahme einer achtjährigen Spielerin und einer französischen Austauschschülerin, die kurzfristig eine „Gastrolle“ übernommen hat.

Ihre früheren Inszenierungen Fucking Amal, Momo oder Herr der Diebe präsentierte die Gruppe in den letzten Jahren schon vor begeisterten Zuschauern.

Die Ensemblearbeit hat nicht nur beim Theaterspiel eine große Bedeutung, auch beim Herstellen der Kulissen, der Requisiten oder der Kostüme ist das gesamte Ensemble involviert. Unterstützt werden die Schauspieler in diesen Bereichen auch von Andreas Vaith (Kulisse+ Bühnenbild), Madlen Honold und Scala Kostümverleih (Kostüm).

Am 4. und 5. Juli , jeweils um 15.00 Uhr, sind weitere Aufführungen geplant. Im Herbst wird das Stück voraussichtlich in einer Wiederaufnahme nochmals zu sehen sein.

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Fotogalerie

Generalprobe am 2. Juli 2010

 

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Fotos: Thomas Quartier

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Es spielen:
 
Anton Benedix Julien Combelles
Birgitta Doppstadt Paula Grzesiek
Frederik Nickel Charlotte Oehler
Silke Quartier Helen Schneider
Hannah Wind Anne Windhausen
Gast: Mélanie Avenel  
   
Regie Birgit Vaith
   
Musik/Lichttechnik Magdalena Vaith
Schneiderei Madlen Honold
Plakat/Programm Andrea Schaller
Kulisse Andreas Vaith
Maren Hätty
Mathilde Leibfried
   

Wir danken für die freundliche Unterstützung dem Scala Kostümverleih, Autohaus Schultheiß - Toyota und dem Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg

 

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Impressum

webmaster@junges-theater.eu