NELLIE NASHORN

EIGEN PRODUKTIONEN 2011

Junges Theater Nellie Nashorn

Der Prinz von Pumpelonien

Regie: Birgit Vaith

 
 
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Zum Stück

Im kleinen Königreich Pumpelonien ist nichts, wie es sein sollte: Der König hat keine Lust zu regieren, sondern spielt lieber „Mensch-ärgere-dich-nicht“. Prinz Pumpel gefällt es gar nicht, die schöne aber garstige Prinzessin Pimpinella heiraten zu müssen, denn er ist in die Tochter des Gärtners verliebt. Und außerdem ist da noch der Drache Fidibus, der letzte seiner Art, der dazu verflucht ist, Menschen zu fressen, obwohl er viel lieber gefrorenes Gurkenmus mag. Wie sich dann aber nach vielen Abenteuern und Wendungen doch schließlich alles zum Guten wendet, erzählt dieses Theaterstück auf leichtfüßige und heitere Weise.

für Menschen von 5 bis 105 Jahren

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Presse

 
BZ vom 08.06.2011

Die Feuerprobe prima bestanden

Jüngste Gruppe des JTNN zeigt "Der Prinz von Pumpelonien"

Von unserer Mitarbeiterin Barbara Ruda

LÖRRACH. Die allerjüngste von mittlerweile sechs Gruppen des Jungen Theater Nellie Nashorn hat am Wochenende ihre Feuerprobe auf der Bühne mit Bravour bestanden. Als Vorlage für ihre erste Inszenierung "Der Prinz von Pumpelonien" diente das gleichnamige Kinderbuch von Katharina Kühl.

Wenn das Junge Theater Nellie Nashorn ein Stück spielt, in dem Prinzessinnen und Prinzen vorkommen, dann kann man garantiert davon ausgehen, dass diese Königskinder und überhaupt das königliche Personal sich so ganz anders verhalten als in einem anständigen Märchen. Auch hier haben alle so ihre Marotten — wie im richtigen Leben eben: König Pumpel (Elias Jansen) schläft oder spielt lieber Mensch-ärgere-dich anstatt sein Königreich zu regieren, sein Sohn, Prinz Pumpel (Marie Keutler) ist in Mariechen (Luisa Taut), die Tochter des Gärtners verliebt, und will, auch wenn es seine Mutter, die Königin Elodie (Kira Spross) es zur Sanierung ihres Königreiches so plante, auf keinen Fall Prinzessin Pimpinella (Valerie Packeiser) heiraten. "Die ist eine richtige Pest" , sagt er.

Die Prinzessin aus dem Nachbarkönigreich ist aber auch wirklich kratzbürstig und so garstig, dass es keiner länger als drei Tage mit ihr aushält. Sie ist auf der Suche nach einem echten Superprinzen. "Ich weiß gar nicht, was ich bei diesem Penner soll" , sagt sie über ihren von den Eltern bestimmten Zukünftigen und betitelt ihn so gar nicht prinzessinnenhaft als "Blödmann" und "Trottel" . Sogar der gefürchtete Drache Fidibus (Simen Veenstra), der eigentlich ein ganz lieber ist und nichts mehr mag als gefrorenes Gurkenmus, wünscht sich, als er sie entführt, hat irgendwann, er hätte bloß seine Pfoten von ihr gelassen. "Mann, ist die zickig" , finden die Jungens, "Mann, ist die mutig" , die Mädchen.

Weitere Rollen spielen Antonia Graff, Leonie Jung-Koeppel, Theresa Penz, Eva Wernthaler, Hanna Wind, Klara Windhausen und Kendra Troendle. Auch wenn es für alle Spielerinnen und Spieler der erste Bühnenauftritt ist, was sicherlich mit einigem Lampenfieber einhergeht, agieren sie frisch von der Leber weg und so konzentriert, dass sie auch das dauernde Ein- und Aussteigen in Rollen gut hinkriegen, das Regisseurin Birgit Vaith und ihre Assistentin Maren Hätty als theatralische Mittel einsetzen.

Ganz selbstverständlich ist erstmals ein Mädchen im Rollstuhl ins Ensemble und auch voll ins Spiel integriert. Wer selbst gerade nicht direkt in Aktion ist, kommentiert mit ausdrucksstarker Mimik und Gestik und manchmal auch einem Augenzwinkern aus Bilderrahmen heraus das Geschehen. Und sogar gerappt wird auf der Bühne mit Zeilen, die dem Drachen gewidmet sind. So wird auf leichtfüßige und heitere Weise erzählt, wie sich nach vielen Abenteuern und Wendungen doch noch alles zum Guten wendet, und dass es sich im Kreise von Freunden schöner leben lässt als alleine.



Die Oberbadische vom 8.6.11

Prinz will keine Prinzessin

Die jüngste Gruppe des „Jungen Theater Nellie Nashorn“ begeistert

Lörrach (uk). Erfolgreiche Nachwuchsarbeit beim „Jungen Theater Nellie Nashorn“: Am Sonntag spielte die „jüngste“ Gruppe zum ersten Mal vor großem Publikum und zeigte sich damit äußerst erfolgreich, wie der begeisterte Applaus der zahlreichen Zuschauer zeigte.

Für Menschen ab fünf Jahren hat Regisseurin Birgit Vaith das Stück „Der Prinz von Pumpelonien“ als Bühnenstück inszeniert. Unterstützt wurde sie von Maren Hätty, die selbst schon häufig auf der Bühne stand. Als Marionettentheater gehört das Stück auch zum Repertoire der „Augsburger Puppenkiste“. Es ist eine pfiffige Geschichte mit vertrauten Märchenfiguren, die doch alle anders handeln, als von einem Märchen zu erwarten wäre.

Prinz Pumpel (Marie Keutler) soll die Prinzessin Pimpinella (Valerie Packeiser) heiraten. Dies haben die Eltern bei der Geburt ihrer Kinder arrangiert. Von der Hochzeit verspricht sich Königin Eldoie (Kira Sproß) nicht nur eine neue Zofe, sondern insgesamt wieder mehr Geld. Ihren Mann, König Pumpel (Elias Jansen), interessiert das aber nur wenig. Er hat Wichtigeres zu tun und spielt lieber „Mensch ärgere dich nicht.“ Der Prinz ist sowieso nicht an dem zickigen Mädchen interessiert, das sich als echte Prinzessin auf der Erbse entpuppt. Er ist nämlich in Mariechen (Luisa Taut), die Tochter des Gärtners verliebt. Von ihrer Seite weicht niemals Kater Bummibol (Theresa Penz). Gemeinsam mit dem Drachen Fidibus (Siemen Veenstra) gilt es, viele Abenteuer zu bestehen, bis alles ein glückliches Ende findet.

Die Prinzessin verliebt sich ebenfalls nicht standesgemäß in den Eismann Gelato Gelatini (Antonia Graff). Königin Berthlinde (Eva Wernthaler) und König Pimpi der III. (Hanna Wind) sind „not amused“, denn auch sie hatten sich von der arrangierten Hochzeit jede Menge Vorteile erhofft. Auch Leonie Jung- Koeppel, Kendra Troendle und Klara Windhausen trugen mit ihrer lebendigen Darstellung dazu bei, ein fantasievolles Märchen gut einstudiert auf die Bühne zu bringen, das alles andere als verstaubt ist. Die Mutter des Prinzen scheint ohne Telefon nicht auszukommen, und wenn der Drache Lust auf Eis hat, dann schaut er in den „Eismann Katalog“. Es ist eine bunte Mischung aus Fantasie, Märchen und einigen Sprüchen, die eher in die heutige Zeit passen: „Besser ein freches Großmaul, als einen trotteligen Prinzen“, verteidigt die Prinzessin ihren auserwählten Eismann.

Flüssige Dialoge und bühnensicheres Auftreten: Die erste große Herausforderung hat die Nachwuchstruppe mit Bravour bestanden. Mit dem Theatergrundkurs im September hatten sie sich auf die intensive Probenzeit ab Januar eingestimmt.


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Fotogalerie

Generalprobe am 4.6.2011

 

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Fotos: Thomas Quartier

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Es spielen:
 
Antonia Graff Elias Jansen
Leonie Jung-Koeppel Marie Keutler
Valerie Packeiser Theresa Penz
Kira Sproß Luisa Taut
Kendra Troendle Siemen Veenstra
Eva Wernthaler, Hannah Wind
Klara Windhausen  
   
Regie Birgit Vaith
Regieassistenz Maren Hätty
Lichttechnik Florian Porsche
Plakat/Flyer Andrea Schaller
Fotos Thomas Quartier
   

Wir danken für die freundliche Unterstützung dem Scala Kostümverleih, Autohaus Schultheiß - Toyota und dem Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg

 

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Impressum

webmaster@junges-theater.eu