NELLIE NASHORN

EIGEN PRODUKTIONEN 2012

Junges Theater Nellie Nashorn

Frösche küssen

Regie: Birgit Vaith

 
 
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Zum Stück

Isabella ist eine ganz normale Prinzessin. Ihr ganzes Leben lang hat sie nur das Tollste und Allergrößte bekommen. Eines Tages soll alles anders werden.
Verwandelt sich ein Frosch tatsächlich in einen heldenhaften Prinzen oder muss Isabella sich etwas anderes einfallen lassen, um ihrem schlimmen Traum, in dem sich alles halbiert, zu entrinnen.
Aber dann kommt alles anders , als es sich Isabella vorgestellt hatte.

Mit phantasievollen Theaterbildern bringt das Junge Theater Nellie Nashorn eine hinreißende Geschichte vom Groß-Werden auf die Bühne.

Für Menschen ab 5 Jahren

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Presse

 
Die Oberbadische vom 8.5.12

„Wo bleibt mein Prinz?“

Junges Theater Nellie Nashorn: Gelungene Premiere von „Frösche küssen“

Von Sara Berg

Lörrach. "Wo bleibt denn bloß mein Prinz"", fragt sich Prinzessin Isabella im Kindertheaterstück "Frösche küssen" des Jungen Theaters Nellie Nashorn. Bei der Premiere am Sonntag zeigten sich die Zuschauer begeistert.

Prinzessin Isabella, die daran gewöhnt ist, von allem nur das Beste zu haben, fehlt nur noch der Traumprinz zum ganz großen Glück. Doch woher bekommt man den eigentlich" Von der Erbse unter den Matratzen bis hin zu den sieben Zwergen - alle Märchen, die ihre Zofe zu erzählen weiß, klappert die verzweifelte Isabella ab. Sogar die Frösche des Königreichs müssen für einen Kuss herhalten. Doch der Prinz bleibt unauffindbar.

Wird ihr Albtraum, in dem sich alles plötzlich halbiert, in Erfüllung gehen, oder findet die verwöhnte Prinzessin doch noch ihr Glück?

Bereits im Februar begannen die Proben für das liebevoll inszenierte Stück vom Erwachsen-Werden, das Theaterpädagogin Birgit Vaith gemeinsam mit den jungen Darstellern erarbeitete.

„Zunächst galt es für die 15 Kinder aber, wichtige Grundlagen des Theaters kennenzulernen", erklärt Vaith. "Selbstbewusstsein, Ausdrucksfähigkeit und soziale Kompetenzen müssen entwickelt und verstärkt werden."

Nur mit Hilfe dieses theaterpädagogischen Konzepts sei eine solch gelungene Aufführung möglich gewesen. Dass einer der jungen Darsteller kurzfristig krank wurde, tat der Aufführung auch deshalb keinen Abbruch, weil die Kinder bereits bei den Proben gelernt hatten, in verschiedene Rollen zu schlüpfen.

Mit der hinreißenden Geschichte der verwöhnten Prinzessin Isabella, erspielten sich die Zehn- bis Zwölfjährigen bei der Premiere am Sonntag einen Platz im Herzen des Publikums.

"Frösche küssen" wird heute um 15 Uhr noch ein letztes Mal im Nellie Nashorn zu sehen sein. Karten gibt's bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter
www.nellie-nashorn.de
 

BZ vom 08.05.2012

Die Märchenhelden taugen alle nicht

Premiere von "Frösche küssen" begeistert aufgenommen / Die jüngste Gruppe des Jungen Theaters Nellie Nashorn in Aktion

Von unserer Mitarbeiterin Barbara Ruda

LÖRRACH. Die jüngste Gruppe des Jungen Theaters Nellie Nashorn feierte am Sonntag Premiere — mit der hinreißenden Geschichte "Frösche küssen" über die Suche einer ganz normalen Prinzessin nach einem heldenhaften Prinzen und über das Groß-Werden.

Die Grundidee entstammt einem Bilderbuch. Eine Prinzessin versucht einem schlimmen Traum zu entrinnen, in dem sich alles halbiert — sogar ihr Name (in Isa- und -Bella) und das Königreich. In die Eigenproduktion flossen viele phantasievoll variierte Motive aus Märchen ein. Etwa das von Erbsen und übereinander gestapelten Matratzen — darauf liegend durfte Isabella zur Freude des jungen Publikums so gar nicht prinzessinnenhaft kräftig pupsen. Oder das einer Prinzessin, die rot ist wie Blut, weiß wie Schnee und schwarz wie Ebenholz, einer, die sich um Zwerge kümmert oder einer, die Frösche küsst, bevor sie heiratet. Das mit dem Helden klappte so aber leider nicht. Der kam beim Happy-End erst in Gestalt des Puppenspielers Jakob.

"Der Weg ist das Ziel" war bei dieser Inszenierung die Devise von Regisseurin Birgit Vaith, denn die Gruppe hat mit 15 Spielern im Alter zwischen 10 und 12 Jahren eine stattliche Größe, und nur ein Teil hatte zuvor schon mal auf einer Bühne gestanden und vor unbekannten Leuten agiert. Es galt also vor allem, die Grundlagen des Theaterspielens kennenzulernen. Bei der Größe der Gruppe war auch schnell klar, dass es mehrere Prinzessinnen brauchte.

Der Rollentausch ging vor Publikum über die Bühne, wo die Mädchen das Prinzessinnenkleid auszogen und weitergaben. Die Herausforderung, einerseits in der Gruppe zu agieren, aber auch die eigene(n) Rolle(n) zu erarbeiten, bestanden alle mit Bravour: Lilian Bosch, Lena Dieterle, Henri Enderle, Antonia Graff, Anika Greiß, Elias Jansen, Marie Keutler, Leonie Köppel, Valerie Packeiser, Theresa Penz, Luisa Taut, Kendra Troendle, Siemen Veenstra, Hannah Wind und Klara Windhausen, um alle zu nennen, denn alle bewegten sich ohne Scheu auf den Brettern, die für manche die Welt bedeuten, und zu Beginn bereits im Vorraum, wo das Stück begann. Die Zuschauer spürten, dass sie sich dort wohl fühlten. So wird die Lust der jüngsten Spieler für das Theater geweckt, bevor es, wie Birgit Vaith erläuterte, bei den älteren dann auch mal um Knochenarbeit geht.

Weitere Vorführung von "Frösche küssen" : Heute, Dienstag, 15 Uhr, Nellie Nashorn


 
 
Fotogalerie

Generalprobe am 4.5.2012

 

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Fotos:  Thomas Quartier

 
Es spielen:
 
Lilian Bosch Lena Dieterle
Henri Enderle Antonia Graff
Anika Greiß Elias Jansen
Marie Keutler Leonie Köppel
Valerie Packeiser Theresa Penz
Luisa Taut Kendra Troendle
Siemen Veenstra Hannah Wind
Klara Windhausen  
   
Regie Birgit Vaith
Lichttechnik Florian Porsche, Matthäus Windhausen
Kostüme Madlen Honold
Kulisse Kathy Wind
Plakat/Programm Andrea Schaller
Foto/Video Thomas Quartier

Wir danken für die freundliche Unterstützung dem Scala Kostümverleih, Autohaus Schultheiß - Toyota und dem Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg

 

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Impressum

webmaster@junges-theater.eu